Bei der Planung Ihrer neuen Küche haben Sie  in den meisten Fällen völlig freie Hand.
Wenn Sie aus dem großen Angebot der Küchenfronten erst einmal ihren persönlichen Favoriten ausgewählt haben, beginnt die Suche nach den passenden Küchengeräten.
Die Platzierung der Geräte wird jedoch durch den bereits vorhandenen Starkstrom-Anschluss für den Herd sowie die Wasseranschlüsse für Spüle und Spülmaschine diktiert.
Für die flexible und individuelle Küchengestaltung bieten ihnen die Hersteller grundsätzlich drei verschieden Gerätetypen bzw. Bauformen an.
Es gibt Einbaugeräte, Unterbaugeräte und Standgeräte.

 

Einbau- & Unterbaugeräte

Einbaugerät

Einbaugeräte sind die beliebteste Bauform bei der Küchenplanung.
Sie geben ihnen nicht nur die Möglichkeit unterschiedliche Einbauhöhen zu realisieren – z.B. Backofen in ergonomisch vorteilhafter Augenhöhe – sondern ermöglichen eine lückenlose Integration der Geräte in die Küchenmöbelfront.

Damit dies gelingt, werden Einbau- & Unterbaugeräte ohne abschließende Arbeitsplatte auf der Oberseite geliefert.
Diese würde nur den Einbau unter eine durchgehende Arbeitsplatte bzw. in einen Hochschrank behindern.

Einbau- & Unterbaugeräte sind dekorfähig.
Das heißt, Sie könnent, um ein einheitliches Küchendesign zu erhalten, die Geräte mit einer Möbelfront oder einer Dekorplatte versehen.

Mit dieser Option können Sie die Gerätefront farblich auf das Bedienfeld oder auf die Farbe der Küchenfront abstimmen.
Sie haben allerdings auch die Wahl zwischen einer Abdeckung im Küchendekor oder im Edelstahl-Finish.
Ihrer Fantasie und ihren individuellen Ansprüchen sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Ein weiterer Vorteil von Ein- & Unterbaugeräten ist der durchgehende Sockel.
Anders als bei allein stehenden Geräten – garantieren spezielle Einbaumaße und höhenverstellbare Füße eine einheitliche Sockelhöhe.

 

Voll integrierbare Geräte

Unterbaugerät vollintegriert

Wenn Sie ihre Geräte “versteckt“ montieren lassen möchtest, dann bietet sich z.B. bei Geschirrspülern, Waschmaschinen und Trocknern die Möglichkeit des verdeckten Einbaus.

In dem Fall bleiben der Zugang zum Gerät – Wäschetrommel, Trockner-Türe, Spülmaschinenklappe und sämtliche Bedienelemente – hinter einer Türe im Küchendesign verborgen.

Abhängig von den küchenspezifischen Verhältnissen, können Sie zwischen links oder rechts angeschlagenen Türen wählen.

 

StandgeräteStandgeräte

Standgeräte können Sie unabhängig vom Küchenkörper frei aufstellen.
Was sich zunächst wie ein Vorteil anhört, ist bezüglich eines homogenen Erscheinungsbildes der Küche eher suboptimal.
Die Bauhöhe von 87cm, das Fehlen von höhenverstellbaren Standfüßen und die ab Werk montierte Arbeitsfläche auf der Oberseite erschweren eine harmonische Integration in die Küchenzeile.
Besitzen Sie noch funktionsfähige Standgeräte und möchten dennoch ein einheitliches Küchendesign, dann können Sie beim Küchenkauf den Küchenplaner auf ihre speziellen Gerätemaße hinweisen.
Der Berater hat die Möglichkeit, durch einen angepassten Sockel und einer insgesamt höher gelegten und tieferen  Arbeitsplatte, ihre Standgeräte “voll integrierbar“ zu machen.

In dem Fall werden ihre Standgeräte bei der Montage der Küche von einer Tür im Küchendesign verdeckt.

Kühlschrank

 

Ausnahme Kühlschrank

Kühlschränke als alleinstehende Standgeräte können überall in ihrer Küche stehen.
Diese Edelstahl-Monolithen sind echte Eye-Catcher, 
die perfekte designorientierte Akzente setzen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Platzverhältnisse beachten

Ob Sie sich für Einbaugeräte, Unterbaugeräte, Standgeräte oder voll integrierbare Küchengeräte entscheiden, ist nicht nur eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Im Wesentlichen entscheiden die Größe des Haushalts, die Anzahl der Personen sowie die Häufigkeit der Nutzung über den Gerätetyp.

So müssen Sie z.B. damit rechnen, dass Einbaugeräte und praktische Auf-Tisch-Geräte aufgrund ihrer kompakten Abmessungen kleinere Füllvolumina besitzen als ihre großen Pendants.

Kleiner Tipp nebenbei

Beachten Sie ihre Haushaltsgröße.
Die Gerätegröße sollte zu ihrerLebensweise passen.
Zu groß dimensionierte Geräte in einem Single-Haushalt und auch zu kleine Kompaktgeräte für eine große WG können ihre Energiebilanz negativ beeinflussen.